Behandlung mit Blutegeln

Die Blutegeltherapie gehört zu den wohl beeindruckendsten Therapieformen in der Naturheilkunde.

Die kleinen Helferlein aus der Familie der Ringelwürmer (gleicher Stamm wie Regenwürmer) sind weder schleimig noch eklig. Beobachten Sie diese faszinierenden Lebewesen in ihrem Lebensraum, stellen Sie fest, dass es äußerst elegante Schwimmer sind.
Mit ihren beiden Saugnäpfen am jeweiligen Körperende suchen sie Halt am Körper, der ihre Hilfe braucht. Am Kopfsaugnapf befindet sich das kleine Schnäuzchen mit seinen 3 Kiefersägen. Hier wird der Kontakt zum Patienten hergestellt, ein kleiner Biss, eine winzige Sägeattacke (vergleichbar mit einer feinen Injektion) und schon kann der Egel seine heilende Wirkung entfalten.

In den folgenden Minuten bekommt der Patient hunderte von bis heute nicht vollständig erforschten Wirkstoffen über den Speichel verabreicht. Der Egel bekommt im Gegenzug das Blut des Patienten als Lohn der Arbeit.

Die Egel werden zum Beispiel auch in der Transplantationsmedizin von Körperteilen (zum Anwachsen von abgetrennten Gliedmaßen) eingesetzt. Der Egelbiss wirkt entstauend, entzündungshemmend, fördert den Lymphabfluss und die Durchblutung, wirkt wachstumsfördernd auf angegriffene Nerven.

Zu Kontraindikationen und Nebenwirkungen werden Sie vor der Behandlung selbstverständlich informiert.

Im Naturheilzentrum Merz wird die Blutegeltherapie bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt.

 
 
 

Infos offizielle Studie

Im Jahr 2004 wurde zur Behandlung mit Blutegeln eine Studieder Karl und Veronika Carstens Stiftung mit sehr beeindruckenden Ergebnissen gemacht. Weitere Infos erhalten Sie hier www.carstens-stiftung.de

 
 
 
  • Varizen (Krampfadern)
  • Migräne
  • Arthrosen (Gelenkverschleiß)
  • Beschwerden am Bewegungsapparat
    z.B. Tennisarm, Golferarm, Schulterbeschwerden...
  • nach Operationen zur Heilungsförderung
  • bei Beschwerden an der Wirbelsäule...
  • Tinnitus
  • u.v.m.
 
 

„Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist Ursprung jeder Wissenschaft.“

(Albert Einstein)